Vom Wandel einer alternden Gesellschaft – Zukunftsimpulse
Potenziale heben
Lebenserfahrung, Fachwissen und Zeit können und wollen viele Frauen und Männer auch über das Renteneintrittsalter hinaus in die Gesellschaft einbringen. Ein Großteil der 65-Jährigen und Älteren benötigt keine Unterstützung, sondern kann unterstützen. Diesen Schatz gilt es zu heben: So ist mit Blick auf den Fachkräftemangel denkbar, dass Fachkräfte auch über den Renteneintritt hinaus als Ansprechpartnerin bzw. Ansprechpartner zur Verfügung stehen und dafür auch entsprechend entlohnt werden könnten.
Sich freiwillig für andere zu engagieren ist eine weitere Möglichkeit, die Gesellschaft zu gestalten und soziale Teilhabe zu erleben. Um dies gelingend tun zu können, bedarf es langfristig organisierender und unterstützender Strukturen, die Angebote und Engagierte zusammenbringen und begleiten.
Unterstützung leisten
Unterschiedlichkeiten beachten
Beteiligung ermöglichen
Neues denken
Zukunft gestalten – Kommunen als Ort des Geschehens
Die Lebenswelten älterer Menschen sind regional sehr vielfältig: Infrastruktur, Nachbarschaft, Zusammensetzung der Bevölkerung vor Ort und weitere Einflussfaktoren auf das Leben vor Ort sind z.B. in Ostrau ganz anderes als in der Gemeinde Neuhausen/Erzg..
Den Kommunen kommt somit in der Politik für ältere Einwohnerinnen und Einwohner eine große Bedeutung zu. Seniorenpolitik und Altenhilfeplanung sollten unter Einbezug aller Akteure kommunal, präventiv und nachhaltig ausgestaltet werden. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. setzt sich bereits länger für das Thema der kommunalen Verantwortung in Bezug auf Kommunalpolitik für ältere Menschen ein.
Die Ergebnisse des Fokusberichts sind eine Einladung, sich intensiv mit den Lebenslagen älterer Menschen auseinanderzusetzen, Fragen zu stellen und gemeinsam Ideen zu entwickeln, damit der Landkreis Mittelsachsen auch morgen lebenswert für Menschen aller Generationen ist.